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sitzordnungSelbst erfahrene Hoteliers, Gastronomen, Bankett- und Veranstaltungsleiter bekommen oft Probleme, wenn es um die fachlich richtige Sitzordnung geht - besonders wenn es sich um eine hochoffizielle Veranstaltung handelt.

Die richtige Sitzordnung - 10 Grundregeln für die Sitzordnung:

Protokollarische Rangfolge – Bei allen Veranstaltungen mit offiziellem Charakter  spielt die protokollarische Reihenfolge eine zentrale Rolle. Der Gast erwartet die korrekte Einordnung gemäß gesellschaftlichem Status seiner Person. Ordnungsprinzipien für die Rangfolgebildung sind u. a.

  • Mandatsträger vor Amtsträgern (gewählte vor ernannten)
  • Bevorzugung von Personen mit diplomatischem Status
  • Ausländer vor Inländern
  • Damen vor Herren bei Gleichrangigkeit u.a.m.
  1. Ranghöchste Plätze sind zur Rechten von Gastgeberin und Gastgeber. Zusätzlich gilt der Platz gegenüber den Gastgebenden als Ehrenplatz. Je niedriger die Rangstufe eines Gastes ist, desto weiter ist sein Platz von den Gastgebenden entfernt
  2. Gastgeberehepaar – Lädt ein Paar ein, sitzen sich Gastgeberin und Gastgeber üblicherweise gegenüber, entweder an der Tafelmitte oder an den Stirnseiten
  3. Platzierungssystem – Die Plätze jeweils rechts vom Gastgeber und der Gastgeberin sind gleichwertige Ehrenplätze. Wenn möglich, sollte jede Dame einen Tischherrn haben.
  4. Ehe- und Lebenspartner – Sie können zusammen und getrennt platziert werden, je nachdem, welche Durchmischung Sie gern wünschen
  5. Randplätze – Sie sollten vermieden werden, Damen oder ausländische Gäste am Ende oder an einsamen Stirnseiten einer Tafel zu platzieren
  6. Sprachbarriere – Mangelnde Fremdsprachenkenntnisse können manchen Gästen die Stimmung erheblich verhageln. Recherchieren Sie daher bei Gästen verschiedener Nationalitäten die Fremdsprachenkenntnisse und platzieren Sie dementsprechend
  7. Kurzfristige Absagen – Bei kurzfristigen Absagen die eine Änderung Ihrer Tischordnung nicht mehr zulassen, bleibt der Platz des verhinderten Gastes im Allgemeinen unbenutzt. Können Sie die Lücke wegen der daneben platzierten gegebenenfalls hochrangigen Gäste nicht vertreten, bitten Sie einen anderen Ihnen geeignet erscheinenden Gast, den freien Platz einzunehmen
  8. Die Tischkarte am Platz des Gastes ist bei namentlicher Platzierung Pflicht. Die Tischkarte wird beidseitig beschriftet und trägt den Zunamen des Gastes (davor Frau/Herr) ohne akademische Titel, Amts- oder Funktionsbezeichnungen. Eine andere übliche Variante ist die Beschriftung mit Vor- und Zunamen ohne die Zusätze Frau/Herr. Auf Tischkarten kann auch das Logo des Gastgebers in Druck oder Prägung wiedergegeben werden
  9. Placement oder Sitzspiegel – Stellen oder hängen Sie das Placement mit der Sitzordnung bei der Veranstaltung im Foyer oder am Eingang des Veranstaltungsraumes auf, um den Gästen die Orientierung zu erleichtern. Günstig ist auch das Auslegen oder Aushängen der Tisch- und Sitzordnung in dem Raum, in dem sich die Gäste zu Beginn sammeln, etwa zum Aperitif. Hier hat jeder Gast Gelegenheit, sich über seinen Platz und den seiner Tischnachbarn zu informieren.